Der Spaltpolmotor ist der einfachste der Einweg-Wechselstrommotoren und verwendet normalerweise einen käfigförmigen Rotor aus Aluminiumguss mit Schrägschlitzen. Je nach Form und Struktur des Stators ist es in einen Spaltpolmotor mit ausgeprägtem Pol und einen Spaltpolmotor mit verstecktem Pol unterteilt.
Die Form des Statorkerns des Spaltpolmotors mit ausgeprägtem Pol ist ein quadratischer, rechteckiger oder kreisförmiger Magnetfeldrahmen mit hervorstehenden Magnetpolen. Jeder Magnetpol verfügt über einen oder mehrere Hilfskurzschluss-Kupferringe, nämlich die Spaltpolwicklung. Als Hauptwicklung dient die konzentrierte Wicklung an den Schenkelpolen.
Der Statorkern des Spaltpolmotors mit verstecktem Pol ist der gleiche wie der des gewöhnlichen Einphasenmotors. Die Statorwicklung des ’ verfügt über eine verteilte Wicklung, und die Hauptwicklung ist in der Statornut verteilt. Die Spaltpolwicklung muss den Kupferring nicht kurzschließen, sondern wird mit dickerem Lackdraht gewickelt. Verteilte Wicklungen (Kurzschluss nach Reihenschaltung) sind in die Statornuten eingebettet (ca. 1/3 der Gesamtzahl der Nuten) und fungieren als Hilfsgruppe. Die Hauptwicklung und die Spaltpolwicklung haben einen bestimmten Winkelabstand.
Wenn die Hauptwicklung des Spaltpolmotors mit Strom versorgt wird, erzeugt die Spaltpolwicklung auch einen induzierten Strom, der dazu führt, dass sich der magnetische Fluss des von der Spaltpolwicklung bedeckten Teils des Statorpols und des nicht abgedeckten Teils in Richtung des abgedeckten Teils dreht.
Der Vorteil besteht darin, dass der Aufbau einfach ist, ohne zusätzliche Wicklung und Kondensator.
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